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ZWEI METER FÜNFZIG UND VIERUNDSECHZIG LEBEN

Michaela Schweiger

In ihren Filmen und Installationen der letzten Jahre setzt sich Schweiger mit den Planungsvorstellungen der Nachkriegsmoderne, deren architektonischen Erscheinungsformen in Ost und West und einer Auflösung der mit diesen Bauten zusammenhängenden Vorstellungen von Arbeit, Gesellschaft und Rollenmodellen durch gesellschaftliche und politische Entwicklungen auseinander. Der Katalog markiert einen Endpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit, die die Kindheit und Jugend und damit die Gegenwart ihrer (Künstler-) Generation prägte.
Der Bildteil des Kataloges „Filme, Fassaden“ dokumentiert die Installationen und Filme Michaela Schweigers. Ihre Werke erscheinen beim ersten Betrachten als zeichenhafte Bilder, in die man dann jedoch eintreten und - quasi spiralenförmig - in tiefere Schichten der Beobachtungen der Künstlerin vordringen kann. Ihrer Struktur folgend, kann der Leser blätternd die künstlerischen Arbeiten erschließen.
 
Im Textteil „Fundamente, Fiktionen“ sind Michaela Schweigers Originaldrehbücher zu finden. So kann man beim Lesen der Drehbücher die Filme imaginieren. Idee und künstlerisches Werk treten in einen spannungsreichen Dialog.
 
Sprache: Deutsch