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WO IST DER WIND, WENN ER NICHT WEHT?


POLITISCHE BILDERGESCHICHTEN VON ALBRECHT DÜRER BIS ART SPIEGELMAN
Alle ausgewählten Arbeiten zeichnen sich durch eine dezidiert politische Dimension aus. Neben Comics, die eine aufklärerisch-partizipatorische Aufgabe erfüllen, versammelt die Ausstellung zahlreiche Arbeiten, die gesellschaftliche oder soziale Zustände ihrer jeweiligen Zeit kommentieren und dadurch politisch Position beziehen.

Die Präsentation der Arbeiten folgt dabei keiner chronologischen, sondern vielmehr einer inhaltlich begründeten Zusammenstellung. Die Bildergeschichte ist die demokratischste aller Kunstformen, weil jeder sie „lesen“ und verstehen kann. In ihr ist ein Vermittlungsmoment schon grundsätzlich angelegt, indem sie keine kulturgeschichtliche Kenntnis und Vertrautheit mit Sujets oder Kompositionsprinzipien und allegorischen Gehalten voraussetzt. Das der Bildergeschichte eigene demokratische Bildverständnis kondensiert letztlich den Anspruch von Institutionen, denen es um die Vermittlung von Kunst und die Überbrückung der Kluft zwischen Kunstproduktion und Publikum geht. 

Sprache: Deutsch