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Unbenannte Zeichnungen

Stefan Klampfer

Die in dieser Veröffentlichung zusammengefassten Zeichnungen sind als Fortführung der Prinzipien des automatischen Zeichnens, welche bereits bei der vorherigen Publikation praktiziert wurden zu sehen.

Der Unterschied liegt unter anderem darin, dass die Umgebung der italienischen Abgeschiedenheit ausgetauscht wurde durch die Stadt (Wien). Weiters hat sich auf Grund des Nachgehens einer Lohnarbeit eine zeitliche Verknappung zum vorherigen Überfluss an Zeit eingestellt. Als Werkzeug dienen deshalb vor allem Tuschestifte. Die Arbeit als „restauratorische Hilfskraft“ in einem Wiener Museum wirkte sich deutlich auf meine Zeichnungen aus. Ich arbeitete für ein halbes Jahr im „Team Skulptur“ und war daher tagtäglich mit Skulpturen, Denkmalentwürfen aber vor allem mit Büsten aus den Materialien Gips, Metall und Stein konfrontiert. Fragen in Zusammenhang von Skulptur und ihrer Relevanz stellten sich dadurch um so mehr für mich. Sie stellen sich vor allem auch in Bezug auf die Unterschiede zur zeitgenössischen Bildhauerei, welche sich (durchaus begründet) stark von ihren Ursprüngen entfernt hat. Die Zeichnungen verhandeln meiner Meinung nach einige dieser Fragestellungen sowie eine Zwei,- oder Dreidimensinalität im Raum. Fläche und suchende Linie sind die Parameter dieser Suche.

 

Sprache: Deutsch