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Ulrike Königshofer. Mechanismen der Natur



Ulrike Königshofers im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft angesiedeltes Werk ist maßgeblich geprägt von einer kritischen Analyse des mechanistischen Weltbildes, das sie mittels experimenteller Versuchsanordnungen zu hinterfragen sucht.

(Deutsch)

Dazu greift die Künstlerin auf verschiedenste Medien und Ausdrucksformen zurück, wobei ihr Werk der vergangenen drei Jahre vornehmlich von Zeichnungen, Objekten und selbst konstruierten Maschinen bestimmt ist. Indem Königshofer etwa ihren Zeichnungen ganz bewusst den Charakter von antiquiert anmutenden naturwissenschaftlichen Illustrationen verleiht oder scheinbar absurde Modelle entwickelt, überhöht und ironisiert sie das menschliche Bestreben, alles nach messbaren und logischen Kriterien erfassen zu wollen. Ihr durch die Lektüre von einschlägiger Fachliteratur geschultes Interesse gilt vor allem dem Prinzip der Nichtlinearität, das die Erscheinungen der Natur kennzeichnet, und findet in ihrer künstlerischen Arbeit insofern Niederschlag, als zum Beispiel Evolutions- und Chaostheorie wesentliche inhaltliche Anknüpfungspunkte darstellen.

(Quelle: Publikation)