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Über die Möglichkeit von Architekturtheorie

Dieter Hoffmann-Axthelm
Auf der Suche nach einer Theorie der Architektur Band 14
Ein Vortrag an der HafenCity Universität Hamburg, November 2007

(Deutsch)

Wie theoriefähig ist die Architektur? Oder wie theoriebedürftig? Wie weit andererseits ist Theorie zu haben bzw. sind Theorien in Sicht, die sich den besonderen Bedingungen der Architekturproduktion zu öffnen bereit wären? Was könnten sie Nützliches beitragen? Und es geht weiter mit den Fragezeichen: Architekturtheorie heute – wie historisch sind Begriff und Beabsichtigtes? Überfordern sie nicht, im eher willkürlich zusammen geschraubten Kompositum Architekturtheorie, den jeweils anderen Teil? Denn es drängt sich ja nicht nur die Frage nach der Konsistenz des Arbeitsgebietes Architektur auf, das schon bis zur Unauffindbarkeit unter die verschiedensten Spieler aufgeteilt ist; es drängt sich auch die Frage nach der Konsistenz von Theorie auf – worauf stützt man sich da eigentlich? Gibt es dafür noch eine verlässliche Zuständigkeit außerhalb der Architekturfakultäten, und wenn demso ist, wäre sie überhaupt fähig, etwas an Praxen abzugeben, die Mittel der Diagnostik und Unterscheidung suchen?Um es gleich zu sagen: Man wird wohl eine andere Bezeichnung dafür finden müssen, dass anspruchsvoll und grenzsetzend über Architektur nachgedacht wird. Ich werde im Folgenden denn auch einen eher negativen Weg einschlagen und ausdrücklich nach hilfreichen Enttäuschungen und Grenzen Ausschau halten, um zu einer Antwort zu kommen ...

(Quelle: Verlag)