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Studien nach der Natur


Jürgen Bergbauer
Ausgangspunkt der Arbeit sind Fotografien von Felsbrocken wie man sie auf Autobahn Raststätten, in verkehrsberuhigten Wohngebieten, auf Parkplätzen von Einkaufzentren, etc. findet.

Studien nach der Natur ist ein Künstlerbuch, das eine Erweiterung einer fotografischen Arbeit darstellt. Formal präsentiert es die Arbeit als Tafelbuch, ergänzt diese jedoch durch die Möglichkeit, der Rekonstruktion des Prozesses der zu den Arbeiten führte. Es wird zu einer Art Nachschlagewerk mit Erklärungen und/oder Verweissystemen, die ebenso konstruiert sind wie das Dargestellte selbst.

Die 3 Teile von Studien nach der Natur beziehen sich auf gängige fotografisch/künstlerische Arbeitsweisen von der dokumentarischen Sammlung und Archivierung bis zur seriellen Darstellung eines Motivs in seinen verschiedenen Ausprägungen.

"Studien nach der Natur ist - in meinen Augen - ein hilfloser und hoffentlich anrührender und auch humorvoller Versuch, eine, sowohl einer inneren Logik folgenden, als auch sinnlichen Naturdarstellung Mittels digitaler Technik zu konstruieren. Das gewählte Motiv selbst – der Stein - ist ein Symbol für die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens. Eine Art Sisyphus Referenz die den obsessiven Charakter der Arbeit unterstreicht. Aber auch ein Verweis auf die Kunstgeschichte und die Praxis der „Naturstudie“ in der Malerei."
(Jürgen Bergbauer)

Archiv umfasst 665 Fotografien von 152 verschiedenen am Straßenrand gefundenen Objekten, aufgenommen aus verschiedenen Perspektiven, sortiert nach Form und Verwendbarkeit.

42 Studien zeigen Kompositionen der Objekte aus dem Archiv. Die Zusammensetzung der Studien basiert auf Variationen der kompositorischen Merkmale: Form der verwendeten Objekte, Ausdehnung und Platzierung der Objekte innerhalb des festgelegten Raumes.

Natur I/II/III/IV/V/VI zeigen Anhäufungen der Objekte aus dem Archiv.