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Stille Schichten - Layering Stillness

Janine Gerber

Eine Bahn weißen Papiers vor einer weiß getünchten Wand.

Doch wider Erwarten war an jenem trüben Wintermorgen eine große Bandbreite von Grau-, Braun- und Violett-Tönen zu sehen, die Textur der Wand, ein Spiel von Licht und Schatten zwischen den Papierschichten. Janine Gerber führt dem Betrachter vor Augen, wie ungenau Gesehenes oft beschrieben wird. Und sie weist auf die Kurzlebigkeit von Sinneseindrücken hin: Plötzlich riss der Himmel auf, die Sonne erhellte den Raum, und die beschriebenen Farbtöne veränderten sich gravierend.


Janine Gerber lädt dazu ein, anhand ihrer Arbeiten die eigene Wahrnehmung und deren Subjektivität genussvoll zu erkunden: das Verweilen des Blicks, die Reise des Auges über Formen, Farben, Flächen und durch den Raum. Denn Weiß ist nie nur Weiß. (Stefan Dupke, Kurator und Kulturmanager, Hamburg)

 

Sprache: Deutsch