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SOG

Tobias Köbsch

So unterschiedlich Tobias Köbschs malerische und plastische Arbeiten auch erscheinen, thematisieren sie doch immer wieder dieselben Beobachtungen und Mechanismen: die Verschränkung von Medialität und Realität im gegenwärtigen Leben und daraus resultierend die Frage nach den Kernbestandteilen heutiger Identität und Weltgewissheit.

Auf den ersten Blick wirken seine Werke wie die eines Großmeisters der Katastrophe. Der Schauwert der dargestellten natürlich bedingten oder künstlich erzeugten Spektakel dient ihm jedoch dazu, den mythologischen Kern der aktuellen humanen Existenz sichtbar werden zu lassen. Angst und Schrecken sind zentrale Grunderfahrungen des menschlichen Daseins. Deren ästhetische Programmstruktur wird in den Werken von Tobias Köbsch dekonstruiert. 

Sprache: Deutsch / Englisch