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Seiten des Diskus

Oliver Flössel

Skeptisches Infragestellen der Realität ist für den in Berlin lebenden Maler Oliver Flössels eine Grundlage seiner Arbeit. Der Künstler erzählt mit seinen großformatigen Leinwänden Geschichten und ist dabei mit seiner Malerei nicht auf der Suche nach eindeutigen Antworten auf Fragen, die er in den Raum stellt.

Skeptisches Infragestellen der Realität ist für den in Berlin lebenden Maler Oliver Flössels eine Grundlage seiner Arbeit. Der 1977 in Bad Kreuznach geborene Künstler erzählt mit seinen großformatigen Leinwänden Geschichten und ist dabei mit seiner Malerei nicht auf der Suche nach eindeutigen Antworten auf Fragen, die er in den Raum stellt. Flössels Arbeiten liegen Alltagserfahrungen zu Grunde, sie fungieren als Logbuch täglicher Eindrücke. Ähnlich einem Tagebuch beinhalten sie Spuren von Gedanken, von Erlebtem, Fragmente von Wahrgenommenem, Eindrücke, die zu einem neuen Ganzen gebracht werden. Unterschiedliche Materialien wie Ölfarbe, Textmarker, Lack, Ölkreide oder Spray werden verwendet, manchmal blitzen konkrete Formen oder sogar Buchstaben auf der Leinwand auf. Durch dieses Formenspiel und den ständigen Wechsel von Abstraktion und Gegenständlichkeit entsteht eine sehr spezielle Spannung und Tiefe. Die Ausstellung im Kunsthaus Stade und der zur Ausstellung erschienene Katalog ‚Seiten des Diskus’ vereinen erstmals Flössels großformatige Gemälde und eine Serie jüngst enstandener Tuschezeichnungen. Oliver Flössel schloss 2007 sein Diplom an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main ab. Er lebt und arbeitet in Berlin.

(Quelle: Vice Versa)