Schotter

Karl Stockreiter
Psychoanalytische Notizen
Will die Psychoanalyse als Theorie wie als klinische Disziplin nicht zu einem lebenden Leichnam verkommen, zum Beispiel in ihrer heute so gern gepflegten Selbstvergewisserung als datenbasierte Psychotherapie, so muss sie immer wieder vom neuen den „Gang an die Grenze“ antreten.

An diesen Grenzen erweisen sich die unfassbare Erfahrungen des Lebens, der Liebe und des Todes zugleich als die Quellen unserer Lust. Wer könnte uns auf diesem Weg besser anleiten als die Künstler und Denker, die in exemplarischer Weise Zeugnis dieser Erfahrung ablegen! Im Dialog zwischen ihnen und den Worten, die aus dem Behandlungszimmer zu uns dringen, besteht Karl Stockreites Schotter „... aus harten opaken Elementen, geschliffen durch diesen Zusammenstoß nicht assimilierbarer Schreibweisen mit der eigenen Vorstellungswelt, wodurch diese veranlasst werden soll, sich gegenüber der Einmaligkeit der Phänomene des Unbewussten zu öffnen.“ 

 

Sprache: Deutsch

 

Edition mit einem Originalphoto von Friedl Kubelka