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CIRCVS MAXIMVS

WENDELIN PRESSL

mit Texten von Manisha Jothady, Roberto Sernicola,
Stefan Thurner und einem Interview mit Manuela Ammer

Zergliederung, Rekomposition, Transformation und Neudefinierung sind Schlagworte, die einem bei der Betrachtung Von Wendelin Pressls Arbeiten in den Sinn kommen. Nahezu jedes seiner in dieser Publikation versammelten Projekte mag sich an Bezugsfeldern wie diesen orientieren. Seine Arbeiten lesen sich wie Versuchsanordnungen, denn dem Künstler scheint es in hohem Maße immer auch darum zu gehen, Realität in einzelne Partikel zu zerlegen, diese auf seine individuelle Weise wieder zusammenzufügen, assoziationsreich zu kombinieren und dadurch Umdeutungen beziehungsweise neue Bedeutungen zu generieren. So werden in "CIRCVS MAXIMVS" Fragen gestellt: nach dem Zusammenspiel von Politik und Religion, die Dimension des Universums sowie über den Einzelnen und seine Lage im jeweiligen Umfeld.
Dass Pressl seine jeweiligen Themen in unterschiedlichen Medien durchspielt, sie fotografisch, malerisch, zeichnerisch, als Video oder Objekt umsetzt, ist kennzeichnend für seine künstlerische Strategie, die sich immer auch an der Erforschung möglicher formaler Lösungen orientiert.