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Gerhard Merz, Mariella Simoni und Richard Fleissner

Gerhard Merz, Mariella Simoni und Richard Fleissner
Fama & Fortune Bulletin, Heft 3
Die Zeitschrift veröffentlicht exklusiv von Künstlern gestaltete Ausgaben in kleinen Auflagen.
Seit 10 Jahren ein internationales Sammlerobjekt.

Inhalt:

Gerhard Merz: "Die Kunst, die kommt, kann die schönste des Jahrhunderts sein. Ein Gespräch."

Gerhard Merz (* 1947 in Mammendorf) ist ein deutscher Künstler. Von 1969 bis 1973 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München und wurde Meisterschüler von Rudi Tröger. Zwischen 1964 und 1969 entstanden, angeregt durch Francis Bacon und Uwe Lausen, expressive Bilder und in der Folge erste Metall-Skulpturen. Seit Beginn der 1970er Jahre arbeitete er zunehmend erfolgreich mit Rauminstallationen, in denen er Bezüge zur Literatur- und Kunstgeschichte wie auch zur politischen Geschichte herstellte, sowie mit der Entwicklung großformatiger, monochromer, mit Liniennetzen aus Bleistiftstrichen überzogenen Bildern. 1991 erhielt er eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. 2004 wechselte er auf eine Professur an die Akademie der Bildenden Künste München.

 

Mariella Simoni: "I`m moving or I`m stopping?" (Text in Italienisch)

Mariella Simoni (*1948) ist eine italienische Künstlerin.

 

Richard Fleissner: "Eine Installation."

Richard Fleissner (* 1960 in München) ist Bildhauer, Maler, Zeichner. Er studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst und anschließend an der Akademie der bildenden Künste in Wien unter Prof. Bruno Gironcoli. Während andere im Rausch neuer Medien in glorreichen Zukunftsvisionen schwelgen, befasst sich Fleissner mit Anachronismen. Er greift auf überflüssig Gewordenes, auf den Materialabfall der Umwelt zurück und verwandelt dieses bereits Vorhandene in etwas Neues und eröffnet somit neue Perspektiven und Interpretationsspielräume. Restmaterialien der Verbrauchskultur werden durch die neuerliche Bearbeitung zu kaum mehr erkennbaren Gefügen. Fleissner bearbeitet die Materialien so, dass sie kaum mehr erkennbar sind. Er verdichtet sie, kehrt das „Innen“ nach „Außen“ und umgekehrt, verflicht sie, deformiert sie, verstrickt sie ineinander. Oft geht er mit seiner Kunst an die Grenze des Aushaltbaren, bleibt dabei sehr reduziert in der Form und weckt damit eine beunruhigende Illusion einer Daseinsform, die hermetisch abgeschlossen scheint. Fleissners Arbeit versucht schlussendlich einen Brückenschlag zwischen Alt und Neu.