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  • Ruhe und Ordnung
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Ruhe und Ordnung

JET (Hg.)
Ulf Aminde
In seinen Videoarbeiten hat der Berliner Künstler Ulf Aminde (*1969) mit uneitlem Blick bereits soziale Zusammenhänge in Mikrokulturen am gesellschaftlichen Rand thematisiert oder die Berliner MoMA-Ausstellung mit Obdachlosen besucht, die ihm ihre Bildinterpretationen ins Mikrofon diktierten.

Dass der bildende Künstler 2006 einen Theaterpreis erhielt, überrascht nicht. (Zitty 12/2008).

In der Ausstellungsreihe Ruhe und Ordnung, die Ulf Aminde eigens für JET konzipierte, verlässt er das Format der Ausstellung und entwickelt fünf Kammerstücke und einen Prolog, in denen er die Kulisse und Umgebung des Ortes zum Gegenstand seiner eigenen Erörterung macht. Die Fiktion, die den sechs Inszenierungen zu Grunde liegt, ist das Prinzip einer künstlerischen Freiheit, die auf einen künstlerischen Willen trifft. (Susanne Weiß)