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Rette die Gefahr

Peter Bux

Gefahren als wesentliches Indiz für die Vollkommenheit des Möglichen anzusehen, ist ein Generalthema der Arbeiten von Peter Bux.

Die Publikation enthält acht mehrseitige Projektdarstellungen und -erörterungen, acht zusätzliche Objektabbildungen und drei Fremdtexte zu Einzelthemen. Der Inhalt der Text- und Bilddokumentation widmet sich von verschiedenen Standpunkten aus dem Thema Gefahr. Mit Marginalien wird der erweiterbare Interpretationsraum punktierend angedeutet. Das Buch beginnt mit dem Lob des Scheiterns, welches über die lebenslange Ausprägung einer persönlichen „Guilloche humaine“ das Zentrum des persönlichen Interesses präzisiert. Es endet mit dem Modell eines gestützten Bankhauses, um auf die entschwundenen Grundlagen unserer natürlichen Risikobewertung hinzuweisen. Das Ausharren-Müssen in der Gefahr ist der Nährstoff, der thematische Grund und Boden vieler Werke des Autors geworden. Es wird Position gegen falsche Sicherheitserwartungen bezogen. „Die echte Gefahr, die jeden persönlich meint, ist am Verschwinden. Keine mediengenerierte Gefahr, keine Gefahr aus der permanenten Instabilität, die unsere Kultur prägt, nicht diese Weltwirtschaftsalgorithmen, die diffus und plötzlich alles und jedes bedrohen, obwohl vor der lebendigen Hand alles ist, wie es war, soll uns drohen. Stattdessen: Jedem seine eigene Gefahr! Um Gefahren bestehen zu können und aus dem Wissen um die Handlungsfähigkeit Energie zu ziehen. Mit dem Beharren auf der Vollständigkeit des Möglichen wird das darin verborgene Glück verteidigt. Es entsteht soviel Gutes, wie Schlechtes passiert, auf dem Weg dorthin.“

Quelle: Revolver Publishing