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Poesie

Susanne Huth

Das vereinte Deutschland ist 20 und Susanne Huth sucht nach den Spuren ihrer ostdeutschen Kindheit; Spuren, die sich in den Architekturfotos der Künstlerin zeigen und auch in den lieblichen, oft aber auch subtil poetisch politischen Widerstand andeutenden Reproduktionen des Poesiealbums ihrer Kindheit. Es sind Erinnerungen an eine Zeit, in der ein Goethe-Vers oder ein glitzernder Aufkleber eine Form von passivem Widerstand sein konnten.

Susanne Huth arbeitete bereits mehrfach mit dem Medium Künstlerbuch, doch meist nur in Form von Unikaten bzw. von Hand hergestellten Auflagen. „Poesie“ ist ihre erste Buchveröffentlichung. Die Berliner Schriftstellerin Annett Gröschner beleuchtet in ihrem Text „Poesiealbum Magdeburg-Nord“ das Verhältnis von Öffentlich und Privat ebenfalls aus einer historisch-autobiographischen Position.

 

D/E