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ohne mich

Martin Conrads (Konzept)

„ [...] ‚ohne mich‘ beschreibt [...] eine selbstreferentielle Kreisbewegung, die für die Arbeiten dieses Künstlers typisch ist.

[...] Indem der Name des Autors aus den hier abgedruckten Texten, Fragmenten und Fußnoten entfernt wurde, hat der Künstler scheinbar dessen wesentlichen Index entfernt. [...] Bei den Texten dieses Buchs handelt es sich einerseits um Auszüge aus Besprechungen von Arbeiten und Texten, die der Autor bzw. die Künstlerperson dieses Künstlerbuches alleine oder mit anderen produziert hat, manchmal lediglich um Fußnoten. Sie stammen aus Büchern, Radiosendungen, Zeitungen, Zeitschriften und Websites, die zwischen 1994 und 2014 erschienen sind. Andererseits finden sich eigens geschriebene Texte, die sich ausgewählten Arbeiten des Autors aus heutiger Perspektive widmen, aber geschickt so tun, als seien sie vorgefunden, Teil des vom Autor gesetzten Verweissystems. [...] Der Künstler, der auf gespenstische Weise Gegenstand und Autor dieses Buchs ist, hat keine eigene Gestalt, er ähnelt einer Schnittstelle.“ 

 
Sprache: Deutsch