Add Items to Cart

Maja Vukoje

Melanie Ohnemus, Tom Morton

Maja Vukojes malerisches Vorgehen basiert auf einer Doppelstrategie: Aus einer figurativen Anlage heraus und immer auf der Basis von bereits mediatisiertem Material, entstehen Bilder von Landschaftsszenerien und maskenhaft wirkenden Figuren. Über diese Motive breitet sich eine Sphäre des Unheimlichen und einer sich in Auflösung befindlichen physischen Präsenz, die auf eine neue Gegenständlichkeit in der Malerei verweist, mit der sich Vukoje auseinandersetzt. Eine Auswahl ihrer großformatigen Malereien und Zeichungen der letzten zwei Jahre zeigt sie in der Galerie der Secession.

Maja Vukoje verführt die BetrachterInnen ihrer Bilder mit Szenerien, die sich der Empathie des Kitsches gleichzeitig öffnen und verschließen: Das Reh im Wald, ein Mädchen im Ballettkleid und afrikanische Kinder stellen sich auf den ersten Blick als leicht zugängliche, weil aus der Massenkultur nur zu bekannte Motive dar. Vukoje allerdings stört diese Bilder, indem sie sie mit anderen montiert und so die linearen Strukturen zersetzt. Den einzelnen Arbeiten legt sie meist drei bis vier verschiedene Bildquellen zugrunde und fügt diese zu einer eigenen Narration zusammen.