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Lysann Buschbeck. Hecht



„Hecht“ eröffnet einen sensiblen Blick auf eine Gruppe ostdeutscher Teenager, deren Eltern Anfang der 1990er Jahre arbeitslos wurden und ihren Kindern keinen Halt mehr geben konnten, weil sie ihn selbst verloren hatten. Alkoholismus, körperliche Gewalt und Drogenerfahrungen gehörten zum Alltag der Heranwachsenden, wie sie in Gesprächen mit der Hamburger Autorin Claudia Gülzow erzählen.

(Deutsch)

Als die Fotografin Lysann Buschbeck Ende der 1990er Jahre in eine Wohnung im Dresdner Hecht-Viertel zog, begegnete sie dort ihren jüngeren Nachbarn. Sie borgten sich Zigaretten, kamen häufig auf einen Tee vorbei. Lysann Buschbeck begann, die Jugendlichen in den Räumen zu fotografieren, die sie sich selbst geschaffen hatten – in leer stehenden Wohnungen, die es im Dresden der Nachwendezeit in Hülle und Fülle gab. Über einen Zeitraum von 13 Jahren begleitete die Fotografin die Heranwachsenden.

(Quelle: Verlag)