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Leo Grewenig

Lutz Schöbe
Bilder
Die Ölbilder des Bauhausschülers und seine Arbeiten auf Papier vermitteln einen umfassenden Eindruck von der künstlerischen Entwicklung eines Malers, dem es gelang, aus der Lehre am Bauhaus eine ganz eigene Sprache zu entwickeln.

Grewenigs Oeuvre reicht von einer frühen, gegenstandsorientierten Phase über eher surrealistische Experimente bis hin zu einer von der Natur angeregten, aber dennoch abstrakten Ausdrucksform.

Leo Grewenig, 1898 in Heusweiler bei Saarbrücken geboren, hat an der Kasseler Kunstakademie, am Weimarer Bauhaus und an der Kunstschule Berlin- Schöneberg studiert. Nach seiner Lehrtätigkeit als Kunsterzieher im Saarland siedelte er 1957 nach Bensheim an der Bergstraße über, wo er bis zu seinem Tod 1991 ein beeindruckendes Werk hervorgebracht hat. Seine Werke befinden sich heute unter anderem im Saarlandmuseum Saarbrücken, in der Kunsthalle Mannheim, in der Klassik Stiftung Weimar, im Bauhaus-Archiv / Museum für
Gestaltung Berlin, im Museum Folkwang Essen, im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und in der Sammlung der Bundesrepublik Deutschland.

Die Stiftung Bauhaus Dessau zeigte 2012 die Werke von Leo Grewenig erstmals in Sachsen-Anhalt und brachte auch eine besondere Publikation heraus. Die nummerierte Mappen-Edition unter dem Titel „Leo Grewenig. Bilder“ im DIN-A3-Format enthält hochwertige Reproduktionen, die einen guten Einblick in das Schaffen des Künstlers geben. Ergänzt werden die Werke durch ein Grußwort von Philipp Oswalt, einen einführenden Text von Lutz Schöbe und einem Text von Leo Grewenig selbst zu seinem biografischen und künstlerischen Werdegang.

Sprachen: Deutsch, Englisch