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Heimat Moderne



„Heimat” – ein vielschichtiger Begriff, der nicht nur romantisch-anheimelnde Bilder aufruft. Heimat kann ein Ort nur dann werden, so Alexander Mitscherlich 1971 in „Thesen zur Stadt der Zukunft”, wenn er die Neugier herausfordert.

In deutschen Städten bilden die Gebäude der Nachkriegszeit 60 Prozent des gesamten Baubestandes. Und vielerorts sind diese funktionalistischen Bauten der Nachkriegsmoderne längst zu einer Störstelle im Stadtbild geworden. Welche Bedeutung hat das architektonische, aber auch gesellschaftliche Erbe der Moderne für die Identität unserer Städte? Wie können wir uns die moderne Stadt zur Heimat machen? Lassen sich jenseits des autoritären Gestus der Moderne, aber auch jenseits postmoderner Abgeklärtheit neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln? Diese Fragen waren die Motive des Leipziger Projekts „Heimat Moderne”. Das Buch dokumentiert und vertieft in zum Teil sehr persönlichen Gesprächen, Bildern und Essays die vielfältigen Aspekte dieser von Künstlern, Architekten, Stadtplanern, Musikern, Regisseuren und Publizisten geführten Auseinandersetzung.

Mit Beiträgen u.a. von Christina von Braun, Wolfgang Engler, Terence Gower, Simone Hain, Eva Hertzsch und Adam Page, Wolfgang Kil, Martina Löw, Mela Meierhans, Olaf Nicolai, Rimini Protokoll, Barbara Steiner, Kai Vöckler.

Das Projekt und die Publikation wurden durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert.