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Glanz & Verderben

Vitus H. Weh
Die unheimliche Konjunktur des Kristallinen
Der vorliegende Band dokumentiert einen interdisziplinären Ausstellungszyklus, der um den Begriff des Kristallinen kreist: In allen kulturellen Ausdrucksformen – in der zeitgenössischen Architektur und in der bildenden Kunst, im Design und in der Mode – tauchen immer häufiger Kristalle und andere geologische Versatzstücke auf.

Oft sind sie Projektionsflächen für essenzialistische und neo-mythologische Fantasien. Das Kristalline, als der Inbegriff von Dauerhaftigkeit und Härte, scheint allerdings gekoppelt mit seinem genauen Gegenteil: dem Welken, Flüchtigen und Hinfälligen. Glanz und Verderben ist eine kulturhistorische Recherche zu diesem ambivalenten Phänomen und stellt Kunstwerke und Dokumente gleichberechtigt nebeneinander.
Die Publikation versammelt Texte über die Geologie des Museums, über kristalline Kunst, kristallinen Körperkult und Design, über Blendwerk und Glanz in Mode und Literatur, über Crystal Myths oder über Shop- und Modedesign bei Balenciaga. U. a. sind folgende Künstler mit ihren Werken oder Positionen vertreten: G. Bechtold, E. Bonk, Coop Himmelb(l)au, P. Eisenman, D. Hirst, D. Libeskind, N. Ogawa, F. Pumhösl, P. Rist, H. Schabus, H. Zobernig u. v. a.