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(Fictional) Documentary

Avi Mograbi

Avi Mograbi, Friedensfilmpreisträger der Berlinale 2002, vermischt in seiner Suche nach dem Alltäglichen im Nahostkonflikt Mograbi das Fiktive, das Subjektive mit dem Genre des Dokumentarfilms. (Quelle: Verlag)
deutsch/englisch

 Das Zusammenspiel von Nahostkonflikt-Realität und absurdem Humor wirkt in seiner Arbeiten verstörend, und wenn Mograbi als Protagonist des eigenen Lebensalltags sowie seiner erfundenen Geschichten auftritt, entsteht einen Gewirr von Tatsachen und Fiktionen, das den Betrachter mit mehr Fragen als Antworten zurücklässt.

»Was macht einen Film einerseits zum Dokumentar- oder andererseits zum Spielfilm? Was ist mit all den Filmen, die dazwischen angesiedelt sind? Warum und für wen sollte man zwischen den verschiedenen Genres unterscheiden? Wenn ich es recht sehe, sind Dokumentarfilme im Kern durch ihr Vorhaben definiert, eine Wahrheit oder vielmehr eine Wirklichkeit zu zeigen. Allerdings glaube ich, dass Dokumentarfilme, abweichend von der journalistischen Wahrheit oder Wirklichkeit, die eine rein faktische ist, Wahrheit oder Wirklichkeit auf einer anderen Ebene zu zeigen versuchen. Auch meine ich in diese Beziehung, dass Wirklichkeit in der Tat faktisch sein kann, aber eben auch komplexer und in gewissem Sinne abstrakter.« (Avi Mograbi)