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Die stumme Verführung

Babette Richter
Das innere Bild und das Phänomen Kino
Der Stummfilm ist der erste direkte Versuch, die Wirklichkeit einerseits dokumentarisch einzufangen und den Menschen in seinen Bewegungen zu beobachten und sich andererseits dem Imaginären und seinen Träumen zu nähern. Hierbei schleicht sich die Kamera in das Reale und versucht das Unbewusste mit der physikalischen Wirklichkeit zu verbinden.

In dem Buch "Die stumme Verführung" untersucht die Autorin die Faszination durch bewegliche Bilder, von der nicht nur Regisseure wie Lubitsch, Stroheim, Hitchcock und Murnau besessen waren, sondern auch die tiefgründige Faszination des Zuschauers als Voyeur. Der Stummfilm erscheint dadurch als einer der ersten Versuche zwischen dem Dokumentarischen und Imaginären in das Reale hineinzusehen und damit das Unbewusste mit dem Physischen zu verbinden. In den Gesprächen mit Ulrike Pfeiffer und zwischen Ulrike Pfeiffer und Heiner Roß, dem Leiter der Kinemathek und des Metropolis Kinos in Hamburg, spürt sie dem vielfältigen Phänomen Kino nach.