Der Faden ist gerissen

Gilles Deleuze, Michel Foucault

In diesem Band sind die Texte versammelt, in denen Deleuze und Foucault direkt aufeinander Bezug nehmen. Es ist oft von einem „neuen Denken“ die Rede, das Dialektik, Widerspruch, Negation, Subjekt und Totalität verabschiedet, von einem Denken, das Vielheiten und Differenzen affirmiert.

Deleuze und Foucault- zwei Intellektuelle, die nicht nur für die theoretische Diskussion in Frankreich immer einflussreicher, sondern auch für die praktischen Aktionen der Linken seit dem Mai 68 immer wichtiger werden. In diesem Band sind die Texte versammelt, in denen sie direkt aufeinander Bezug nehmen. Es ist oft von einem "neuen Denken" die Rede, das Dialektik, Widerspruch, Negation, Subjekt und Totalität verabschiedet, von einem Denken, das Vielheiten und Differenzen affirmiert.

Uns fasziniert an diesem Denken nicht so sehr, dass es tabula rasa macht, leere Gewohnheiten und teure Sicherheiten wegräumt, sondern dass es unseren eigenen Erfahrungen von Sinnverlust und Dezentrierung des Subjekts, unsere eigene Selbstkritik an männlicher Rationalität und akademischer Ignoranz artikuliert, dass es nicht nur ehrlich und engagiert, sondern fröhlich und militant ist.