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  • Denn alles was den Gesetzen des Verstandes und der Vernunft widerstreitet, ist freilich unmöglich

Denn alles was den Gesetzen des Verstandes und der Vernunft widerstreitet, ist freilich unmöglich

Chris Bierl, Julia Schmid, Meinblau (Hg.)

Die Beständigkeit von Wissen und Glauben im Vergleich zu leidenschaftlichem Realismus und Wahrheit sind Begriffe, die das Hauptthema dieser Ausstellung beschreiben. Im Sinne der Medien und im Hinblick auf Wissen befindet sich unsere Welt in einem schnellen und stetigen Wandel und wir geben vor mehr zu wissen als je zuvor. Aber was ist wahr?

Ausstellung in Berlin

 

Ist Wahrheit nur existent, wenn das Wissen im Sinne von Beweisführung auch evident ist? Wo ziehen wir eine Grenze zwischen Intuition und kognitiver Wahrnehmung? Sind wir imstande, uns eine eigene Wahrheit zu schaffen? Speichert das Internet Wissen und Wahrheit oder schafft es – ganz im Gegensatz dazu – Möglichkeiten moderner Propaganda und individueller, nicht evidenter Wahrheitsfindung auf der Basis von Halbwissen und Pseudowahrheiten?

 

Freunde der Kunst

 

Und was ist der Anteil individuellen Wissens am kollektiven Verhalten und Bewusstsein? Welche Rolle spielt die menschliche Intuition bei der Wissensgenerierung? Die Künstler und Autoren dieses Projekts begeben sich nicht auf die Suche nach Antworten, sondern möchten vielmehr Fragen und Gedanken evozieren, die möglicherweise zu Hypothesen, Utopien oder gar zur völligen Verwirrung führen könnten. Es werden subjektive Perspektiven gezeigt, in denen das Nachdenken über Wahrheit bewusst in den schöpferischen Akt überführt wird.

 

Sprache: Deutsch