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Chene De Weekend

Lucy McKenzie

Die Gemälde der schottischen Künstlerin Lucy McKenzie machen deutlich, wie heutige Malerei, die über die rein ästhetische Erfahrung hinausgeht, begriffen werden kann. In dem von ihr selbst konzipierten und gestalteten Buch stellt sie in Text und Bild ihre Arbeiten der letzten drei Jahre vor.

Die Gemälde der schottischen Künstlerin Lucy McKenzie machen deutlich, wie heutige Malerei, die über die rein ästhetische Erfahrung hinausgeht, begriffen werden kann. In dem von ihr selbst konzipierten und gestalteten Buch stellt sie in Text und Bild ihre Arbeiten der letzten drei Jahre vor. Die großformatigen Gemälde zeigen Interieurs, die sich auf Entwürfe von Inneneinrichtungen des 19. Jahrhunderts beziehen. Bei diesen bis zu acht Meter hohen Gemälden nutzt sie die historische Technik der Trompe-l'oeil-Malerei und stellt sie wie eine Theaterkulisse in Museen in Edinburgh, San Francisco, New York und Köln auf. Die handwerkliche Qualifi kation der angewandten Künste sieht sie als ein Vorbild, das sie auch durch Aufträge und Kollaborationen im Bereich von Mode und Musik sowie durch ihre Teilnahme an "Atelier" einer Gruppe für Inneneinrichtungsprojekte einzubringen versteht.
In dem Buch legt die Künstlerin ihre Motivation für ihre komplexe Herangehensweise in einem eigenen Text dar, ergänzt durch zwei weitere Texte der Künstlerin: zum einen ein fi ktionalisierter Bericht ihrer Ausbildungszeit an der Ecole van der Kelen (einer traditionellen Malschule in Brüssel) zur Trompe-l'oeil-Malerin, sowie zum anderen eine Hommage an die Modedesignerin Beca Lipscombe, mit der sie u.a. in "Atelier" zusammenarbeitet.