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Triëdere #13: (Auto)Poetologien

Peter Clar (Hg), Matthias Schmidt
Zeitschrift für Kunst, Literatur und Theorie
Wie steht es um die Aktualität, Möglichkeiten und Notwendigkeit einer (auto)poetologischen Standortbestimmung der Dichtung, des Schreibens, des Denkens? Dieser Frage denken und schreiben im aktuellen Heft u.a. Marcel Beyer, Peter Truschner, Adrian Kasnitz und Elfriede Jelinek nach.

Poetologien sind in aller Munde — nicht nur im Bereich der Literatur. Überall dort, wo die (sprachliche) Verfasstheit von Wissen bedacht wird, wuchern die Reflexionen, nach welchen Regeln diese Erkenntnisse gewonnen werden: als Poetologien des Wissens, der Erinnerung, der Geschichte. Es ließe sich also annehmen, dass die Poetologie längst einen Übergangsbereich zwischen literarischen und wissenschaftlichen Fragestellungen bezeichnet — im Sinne einer uferlosen Disziplin, die nicht nur nach den Regelmäßigkeiten sprachlicher Kunstwerke fragt, sondern diese auch noch mit den Formationsbedingungen und Regularien von Erkenntnis und dem Sprechen darüber verbindet. Es ginge ihr demnach nicht mehr nur darum, eine Lehre von der Dichtkunst, eine vermeintlich normative Poetik, zu formulieren.

Sprache: Deutsch