Add Items to Cart

Dreaming the Mainstream

Mark von Schlegell

Dreaming the Mainstream: Tales of Yankee Power discusses the history of publishing and the "activist fiction" or "realometer" during the 20th century paperback revolution. Mark von Schlegell's essays and stories appear regularly in magazines and books the world over. His novels are published in English by M.I.T./Semiotext(e) and in German by Matthes & Seitz, Berlin. He currently teaches the Pure Fiction Seminar at Staedelschule, Frankfurt.

»Wir, die wir im 21. Jahrhundert leben, sind nicht die ersten Generationen, die es mit einer veralteten Moderne zu tun haben. Unsere ehemals kritische Obsession für den Modernismus hat sich in ein Begehren verwandelt, denn als Moderne sehnen wir uns danach, modern zu sein, um das wiederherzustellen, was der Modernismus niemals war, aber doch endlich werden muss. Selbst darin sind wir noch Erben einer Tradition.« Mit dem Realometer (Berlin 2009) – als ästhetischem Instrument zur Erzeugung unwahrscheinlicher Wirklichkeiten – hat Mark von Schlegell eine amerikanische Fissur im Modernismus des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet.
In Dreaming the Mainstream verfolgt er die Weiterentwicklung des Realometers im kulturellen Mainstream des 20. Jhs. Texte von Emily Dickinson, H.P. Lovecraft, Patricia Highsmith, Bob Dylan, Raymond Roussel und David Hume zeigen Anspruch und Scheitern des Mainstreams, seine fantastischen Versprechen einzulösen. Schlegells fiktiv-kritische Methode macht sich die Möglichkeitsformen zeitgenössischer Kunstkritik zu eigen, und erzeugt so einen futuristischen, textlichen Aktivismus, der die Schranken von Anstand, Plagiarismus, Genre, Gelehrsamkeit und Fantum weit hinter sich lässt.
 

Mark von Schlegell (*1967), schreibt Science-Fiction Romane (Mercury Station (2009) und Venusia (2005) bei Semiotext(e)), Essays und Kunstkritiken.
[www.sff.net/people/schlegell]
Mit Illustrationen von Manuel Gnam und Sergej Jensen.