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aangeschoten

Volker Renner

Eine Unschärfe durchzieht dieses Buch – am besten betrachtet man es mit einem Glas in der Hand oder einem schweren Kater.

Wer kennt ihn nicht, diesen Zustand nach einer langen Nacht zu Gast in einer fremden Stadt. Die Flaschen kann man kaum noch zählen und nur ein weiterer Gang zum Weinladen verhindert die Eskalation einer eh schon gereizten Missstimmung. Man schleppt sich vorbei an den Szenerien des Vorabends oder -morgens und was einem hilft, ist manchmal nur die kühle Luft einer Kathedrale, ein Zoobesuch oder der Ritt durch eines der unglaublichsten Museen der Welt. Aber auch hier ist man schnell, schnell auffällig. Wie von einem Projektil getroffen, wankend und der Ohnmacht nahe.

Language: German