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100 x Maison de Verre

Kenneth Frampton
Michael Carapetian Fotografien
Michael Carapetians Fotografien aus dem Jahr 1965 zeigen "ein kanonisches und mysteriöses Haus", so Kenneth Frampton,"in Nahaufnahmen von Konstruktionsdetails über Teilansichten der verschiedenen Räume mit ihrer besonderen Möblierung bis hin zur wechselnden Gestalt des Hauses je nach Tages- und Nachtzeit.

 Das Maison de verre (1931) von Pierre Chareau ist ein Wohnhaus in Paris. Seine Fassade, eine undurchsichtige Glaswand, machte es zur Inkunabel der modernen Architektur. Die inhärenten Qualitäten von industriell hergestellten Baumaterialien verstärkten das Gefühl einer Ablösung von vertrauten Lösungen des Wohnens, die konventionelle Vorstellungen von warm und kalt unterliefen. Das Glashaus hat nicht nur die Idee der Wand aufgelöst, sondern Möglichkeiten des variabel Handhabbaren von Grenzziehungen erprobt. Deshalb ist es vom Begriff der Eleganz nicht zu trennen, der es ganz und gar durchdringt. Diese Bilder enthüllen nicht nur, wie das Haus einmal war, in jenen befreienden Jahrennach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, sondern auch ein Gefühl für die Bewohner, die einst in ihm gelebt haben. In dieser Hinsicht müsste man von Carapetians Fotos sagen, dass sie eine einmalige Patina haben."

 
Sprache: Englisch