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Bilder aus der DDR. Biennale Venedig

Kunstforum International
Kunstforum International #109
Seit den politischen Umwälzungen im Jahre 1990 hat sich die Rezeption der Kunst aus der - nun früheren - DDR grundlegend gewandelt: Auf der Biennale Venedig 1990 rückten der nationale Pavillon und die zentrale Sonderausstellung "Ambiente Berlin" die DDR-Kunst aus ihrem bisherigen Schattendasein in den Mittelpunkt des Interesses.

Aber längst nicht nur während der Biennale stießen zwei Kunstwelten aufeinander - Anlass für KUNSTFORUM, diese Begegnung tiefer auszuleuchten und nach den unterschiedlichen Funktionen und Maßstäben für die Kunst im Westen und (ehemaligen) Osten Deutschlands zu fragen. Dabei galt es, weitgehend vorgeprägte Auffassungen zu vermeiden, um dem Neuen gerecht zu werden. Aus diesem Grund kommen in der Dokumentation auch zahlreiche Autoren aus der DDR zu Wort wie Joachim Pohl, Heinz Havemeister, Gerd Handloik und Thomas Günther. Hinzugefügt wurden authentische Beiträge von Funktionären, "Staats-Künstlern" und Galeristen, Meisterschülern oder Autodidakten aus der DDR.


Biennale Venedig

Ausführliche Dokumentationen der Biennalen von Venedig sind in KUNSTFORUM Tradition. Auch der 44.Biennale Venedig 1990 ist eine umfangreiche Dokumentation gewidmet. Michael Hübl setzt sich mit dem unter dem Motto „Dimension Zukunft“ aufgefahrenen Kunstangebot auseinander, wobei er „das Stoffliche als Maß aller Werke“ erkennt. Doris von Drathen stellt die Ausstellungen im deutschen, US-amerikanischen, englischen und dem niederländischen Pavillon in gesonderten Beiträgen vor.


Sprache: Deutsch