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THEATER Pößneck

Christoph Faulhaber / Dominik Lutz (Hg.)
Ein Sammelband
Im September bot sich die Möglichkeit, eine leer stehende Fabrik am Rande der Landesgartenschau und in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum von Pößneck zu ersteigern.
Das Gebäude war um 1900 als Lederfabrik "Albert, Georg Chr. & Co." erbaut und später als Werkstatt und Werbeabteilung der HO, der staatlichen Handelsorganisation der DDR, genutzt worden. Nach zehn Jahren Leerstand zogen wir nun ein, hängten in Anlehnung an das Stück von Calderon ein Banner mit dem Schriftzug "Theater" an die Fassade und baten verschiedene Akteure, sich in Form von Ausstellungen, Konzerten, Theateraufführungen, Gesprächen, Ideen und Festen zu beteiligen und so selbst Teil des großen Welttheaters zu werden.
 
Diese Publikation versammelt unterschiedliche Beiträge von Projektbeteiligten und Beobachtern. In den Texten äußern sich der Brauereibesitzer, der Bürgermeister, der Stadtchronist und Heimatforscher, ein Journalist, ein Architekturtheoretiker, die Nachbarn, Freunde, Schüler und Studenten. So entsteht aus verschiedenen Perspektiven ein Bild von dem, was wir "Theater Pößneck" genannt haben; gleich ob es Bühne, Ort, Inszenierung, Projekt, soziale Skulptur, Utopie, Interaktion, Partizipation oder Zeitverschwendung war.
 
Sprache: Deutsch