NOTOPIA

Günther Holler-Schuster (Hg.)
Ernst Koslitsch
Ernst Koslitsch versucht in seiner Arbeit, Vorgänge wie das Festhalten von Träumen oder Gedanken oder die Wiedergabe endogener Bilder transparent und nachvollziehbar zu machen.

Wenn man den bildtheoretischen bzw. bildkritischen Forschungen folgt, hat man grundsätzlich mit zwei Arten von Bilden zu tun: mit exogenen (Medienbilder, technische Bilder der Wissenschaft, Dokumentarbilder unterschiedlicher Art, etc.) und endogenen Bildern (Denkbilder, Traumbilder, Erinnerungsbilder, Sprachbilder, etc.). Äußere und innere Bilder sind es also, die unseren visuellen Kosmos bestimmen. Zwischen diesen beiden Polen eine Vermittlung zu schaffen, versucht die Kunst seit Jahrhunderten mehr oder weniger erfolgreich.

Sprache: Deutsch