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Klaus Pinter: Wiener Mischung

Bernhard Kellner (Hg.)
Installationen mit unbekannten Objekten aus dem Depot des Historischen Museums der Stadt Wien
"Wiener Mischung" nennt der Künstler Klaus Pinter seine Installationen, die vom 1. Juni bis 10. September in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten zu sehen sind. Pinter verwendet unbekannte Objekte aus dem Depot des Historischen Museums der
Stadt Wien , vor allem Büsten berühmter, aber auch heute unbekannter Menschen und fügt sie in Rauminstallationen ein, die
in Dialog , aber auch Kontrast zu den historischen Räumlichkeiten der Hermesvilla treten.

250 Plastiken und Objekte aus dem Museumsdepot hat Pinter in seinen künstlerischen Intentionen eingebunden, Artefakte aus Vergangenheit und Gegenwart temporär gegeneinander gesetzt und damit ein formales Spannungsfeld für den Besucher geschaffen. Die Historischen Räume der Hermesvilla bekommen so ein neues Gesicht, Büstenformationen deuten die Thematik von "Mensch und Masse" an, labyrinthische Glasgänge schaffen ein zusätzliche mythische Aura für die dekorbeladenen Zimmer, riesige Spiegel geben den Räumen neue ästhetische Dimensionen. Der Künstler schafft damit eine visuelle und sinnliche Rezeption der Historie, die die Hermesvilla ausstrahlt, an die Stelle von Daten und Geschichtsabläufen tritt eine "Wiener Mischung" aus Zeit, Objekt und Raum.

Sprache: Deutsch