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Marcel Broodthaers

Sabine Folie (Hg.)
Politique - Poetique
Broodthaers' (Denk-)Figuren operieren in einem imaginären Raum: an das Reale kommt nur heran, wer von der Fiktion ausgeht.

Das Fremde, die Stereotype der Entfernung, der Exotik, der ungewissen Reise dienen ihm als Fluchtlinien im harten Handel der Ökonomie, dem jede (künstlerische) Produktion unterliegt. Traumwandlerisch wechselte Marcel Broodthaers zwischen Medien und Rollen, den Welten und Sprachen hin und her. Seine Position ist dabei immer eine der Annahme, des Wagnisses und des Vorstoßes zu fremden Ufern - bis hin zum Verschwinden.

 

Sprache: Deutsch