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Version Nr. 3

Manfred Grübl, Linda Klösel (Hg.)

In VERSION Nr. 3 werden Strategien und Organisationsstrukturen vorgestellt, die zeigen, dass das Feld politischer Kunst nicht unter einheitlichen Kategorien gefasst werden kann.

Die Ansätze sind so divers wie die Themen: engagiertes Eingreifen, Aktivismus, analysierende Kritik, basisdemokratische Solidarität, unbeirrtes Einzelkämpfertum, oder sensible Ästhetik.

Politische Kunst ist heute allgegenwärtig. Sie gewinnt vor allem durch die Ereignisse der letzten Jahre international immer mehr an Bedeutung. Die aktuellen Krisen politisieren KünstlerInnen auf der ganzen Welt in zunehmendem Maße. Doch was ist überhaupt politische Kunst, und in welchem Verhältnis stehen Kunst und Politik?

In VERSION Nr. 3 werden Strategien und Organisationsstrukturen vorgestellt, die zeigen, dass das Feld politischer Kunst nicht unter einheitlichen Kategorien gefasst werden kann. Die Ansätze sind so divers wie die Themen: engagiertes Eingreifen, Aktivismus, analysierende Kritik, basisdemokratische Solidarität, unbeirrtes Einzelkämpfertum, oder sensible Ästhetik. Der französische Philosoph Jacques Rancière beschreibt die Bedeutung politischer Kunst als Spannungsverhältnis zwischen zwei „Widerständen“. Sie sei der „Widerstand des Steines (der Rückzug aus dem Leben ins Ästhetische) und der emanzipatorische Widerstand (das Eingreifen der Kunst ins Politische)“. Er fordert: „Damit der Widerstand der Kunst nicht in seinem Gegenteil verschwindet, muss er die ungelöste Spannung zwischen zwei Widerständen bleiben.

Sprache: Deutsch und Französisch