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Texte zur Kunst #102


Fashion
Kunst und Mode sind untrennbar verbunden, und auch weil die Mode soziale Verschiebungen schnellstens sichtbar macht, hat sich die Kunstwelt wiederholt an sie gewandt.

Nun jedoch sind es die Protagonisten und Protagonistinnen der Mode, die vermehrt auf konzeptuelle Praktiken der Kunst (von Parasitismus über kollektive Autorschaft und Détournement bis hin zu Formen der Institutionskritik) zurückgreifen, um der Beschleunigung des Marktes etwas entgegenzusetzen. 

Die heutige Modeindustrie hat auf das Versprechen der „Demokratisierung“ der späten Nullerjahre aufgebaut, und im Gegenzug funktionieren Kategorien wie „Luxus“, „Discount“ oder „Underground“ nun anders; außerdem untersucht Heft 102 die Rolle von „echteren“ Körpern und „Nodels“, Inkarnationen des Anderen in der heutigen Modewelt, die nun im Strom singulärer Identitäten entlang einer Skala der Hyper-Individualisierung herausstechen (sollen).

Sprache: Deutsch / Englisch