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Outside USA II. Metropolis

Kunstforum International
Metropole-heterogene Praxis Großstadtfieber.Metropolis-Denken in Hauptstadt.Documenta-Macher zu Metropolis; Kunstforum International #113
In der Überzeugung, dass sich eine Gesellschaft und so auch ihre Kunst erst in der Einstellung zu den Randzonen als Ganze enthüllen, richtet OUTSIDE USA II den Blick auf Kunstäußerungen außerhalb der gängigen Kunstkanäle, des Mainstreams und des Establishments.

Der zweite Teil der Dokumentation (siehe auch Band 112, 1991) widmet sich den künstlerischen Aktivitäten der nichtweißen amerikanischen Minderheiten (1990 rund 20 Prozent der Bevölkerung gegenüber 80 Prozent Amerikanern, deren Vorfahren aus Europa stammen). Diese haben seit den 60er Jahren ein eigenes Ethnobewusstsein entwickelt, das sich mit zunehmender Intensität gegen die alte Idee vom Schmelztiegel (melting pot) Amerika zur Wehr setzt und auf einer eigenen, nicht einschmelzbaren Identität besteht.


Metropolis

Knapp zehn Jahre nach „Zeitgeist“ inszenierten Christos M. Joachimides und Norman Rosenthal erneut eine internationale Kunstausstellung in Berlin: "Metropolis". Michael Hübl hat’s nicht gefallen: „Der Habitus der beiden Entertainer gleicht sich: Die Kunst ist karg und der Zugang zu ihr voller Mühen, aber wir Gurus, wir machen das schon, wir bereiten das künstlerische Angebot so auf, dass selbst das unbedarftere Volk etwas davon hat…“ Neben Hübls ausführlicher Analyse versammelt das Special Meinungen der Documenta-Macher Jan Hoet, Harald Szeemann, Rudi Fuchs und Manfred Schneckenburger sowie Gedanken des Katalog-Autors Dietmar Kamper. Die Fotodokumentation der Ausstellung besorgte Werner Zellien. Über die Vorgänger-Veranstaltung „Zeitgeist“ siehe Band 56 (1982).

Sprache: Deutsch