EIKON

Österreichisches Institut für Photographie und Medienkunst (Hg.)
#101
Nach dem Erscheinen des 100. Heftes vergangenen November startet EIKON das Jahr 2018 also wieder mit einer Nummer eins oder, genauer, mit der ersten von weiteren einhundert Ausgaben. Mit dem Überschreiten dieser Marke richtet sich der Blick aber nicht nur auf das bisher Erreichte, sondern vor allem auch auf die unmittelbare Gegenwart und Zukunft der Zeitschrift, und dies besonders vor dem Hintergrund heutiger Ansprüche, die sich durch die Verschränkung der analogen mit der digitalen Welt selbstverständlich wandeln.

 Die Herausgabe von EIKON #101 bot somit den perfekten Anlass für einen Neubeginn, der sich durch sinnvolle inhaltliche Ergänzungen ebenso wie durch feinfühlige gestalterische Adaptionen bemerkbar macht – ohne dass dabei natürlich auf das, was bereits bisher für „gut“ befunden wurde, verzichtet würde.

 
So wird auf inhaltlicher Ebene zum einen die Rubrik Portfolio zukünftig durch Interviews mit KünsterInnen ergänzt und damit einer Textgattung, die inzwischen zu einer Domäne vieler Online-Medien geworden ist, auch im gedruckten Magazin wieder mehr Beachtung geschenkt; gleichzeitig wird so dem Wunsch vieler LeserInnen, Kunstschaffende von einer etwas persönlicheren Seite kennenzulernen, nachgekommen. Zum anderen möchten wir denjenigen KollegInnen (VerlegerInnen und KünstlerInnen), die wie wir den Print hochhalten, Respekt zollen, indem wir im größeren Umfang als bisher auf deren Publikationstätigkeit – von der in Handarbeit gefertigten Sammleredition bis zu Neuerscheinungen im Buchsektor – aufmerksam machen. Abschließend wird auch unser Ausstellungskalender ab nun jeweils durch Empfehlungen eines besonderen Gastes aufgewertet: Den Anfang macht hier die soeben aus Mexico City berufene neue Leiterin der Viennale, Eva Sangiorgi.
 
Für den frischen Wind auf visueller Ebene sei namentlich Jutta Wacht von Say Say Say, Inc., mit der EIKON schon die letzten Jahre hindurch erfolgreich kooperiert hat, gedankt. Ein Dank sei an dieser Stelle auch unserem externen Team aus Lektoren und Übersetzern ausgesprochen, mit denen wir zum Teil schon viele Jahre lang geradezu symbiotisch zusammenarbeiten. Zuletzt bedanken wir uns noch bei unseren AbonnentInnen und LeserInnen und hoffen, Ihnen mit dem vorliegenden Relaunch einen Grund mehr zu geben, uns weiterhin die Treue zu halten.
 
Sprache: Deutsch