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Übermalungen 1987

G. Tuzina

Zur Malerei von Günter Tuzina schreibt der niederländische Autor Steven Aalders:

Jedes Bild ist auch ein Körper.

Die Linien, die Günter Tuzina mit Kreide zuerst tastend, suchend und damit organisch setzt, sind das Skelett. Sie sind das Gitter, das man mit Konzept und Ratio assoziiert. Dann folgt die Materie, die Ankleidung mit Fleisch, die Bedeckung mit Haut. Das ist die Farbe, das Gefühl. Der Maler bringt sie in mehreren Schichten auf, transparent oder opak, aber immer atmend. Und so, dass die Materie, die Farbe, entsprechend dem Wunder der Malerei am Ende in Raum und Geist umgesetzt wird. Es ist eine große Leistung, dass es Tuzina gelungen ist, eine Verbindung zwischen den beiden Polen Ratio und Gefühl herzustellen, ohne sie zu verschmelzen, sondern indem er sie klar nebeneinander stellt.

Auflage: 350 nummerierte Exemplare

 

Sprache: Deutsch