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Marc Adrian

Dieter Bogner, Cornelia Cabuk (Hg.)
Film / Kunst / Medien
Marc Adrian (1930-2008) schuf über bald 6 Jahrzehnte ein facettenreiches Werk, das in seiner Komplexität und hohen Qualität jedem Vergleich standhalten kann.

Er studierte bei Fritz Wotruba, suchte und fand in der BEWEGUNG sein großes künstlerisches Thema, das ihn durch alle Kunstgattungen begleitete. Er arbeitete an Wackelsteinen, Sprungperspektiven, Mobiles, Hinterglasbildern mit Kippeffekt. Seine frühe Auseinandersetzung mit Bewegung führte noch in den 1950er-Jahren zu ersten Filmarbeiten; diese gehören zu den Pionierleistungen des österreichischen abstrakten Filmes. In weiterer Folge eignete Marc Adrian sich das neue Bildmedium Computer an, um Schriftbilder per Zufallsgenerator als Bildkompositionen zu schaffen. In der Literatur fand er seine Anregung bei Kurt Klinger und stand bald mit den Mitgliedern des "Art Club" in Kontakt. In seinem Atelier kam es zur Gründung des "Exil", dem Vorläufer der "Wiener Gruppe". In diesem Kontext ist auch seine Theorie des Methodischen Inventionismus zu sehen, eine Idee zur Automatisierung von Text- und in weiterer Folge von Film- und Bildproduktion.

Sprache: Deutsch