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Horst Bartnig

Eugen Blume, Uwe Gellner
konkret: unterbrechungen
Nur zwei strukturelle Prinzipien ermöglichen es Horst Bartnig seine Malerei in einen Kosmos von kaum vorstellbarer Vielfalt zu dehnen: die Variationen und die daraus hervorgegangenen Unterbrechungen.

Zählt im Einzelbild seiner Malerei die Geometrie, deren Schlüssel zu ergründen unsere Betrachtung lenkt und auf diese Weise in die Ästhetik ihrer klaren Farbwechsel und ihrer geometrischen Ordnung zieht, ist es in der Begegnung mit mehreren Bildern genau umgekehrt: Das sich gegenseitig leicht selbsterklärende System vervielfältigt seine visuellen Möglichkeiten ins Unüberschaubare. In der Malerei lässt sich Farbwahrnehmung kaum stärker zuspitzen, Rhythmus kaum strukturierter anwenden, Aleatorik kaum unvorhersehbarer gründen.

Sprache: Deutsch, Englisch