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Czernowitz

Igor Pomerantsev
Erinnerungen eines Ertrunkenen
Der russisch/ukrainische Schriftsteller Igor Pomerantsev wuchs während des totalitären Kommunismus der Sowjetunion in Czernowitz (1953-1971) auf. Sein Buch „CZERNOWITZ – Erinnerungen eines Ertrunkenen“ besteht aus Essays, realen und fiktionalen Erzählungen aus seiner Heimatstadt.
In lyrisch dichten Assoziationen wird das Leben eines Heranwachsenden in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts geschildert. Dem Außenstehenden, speziell aus dem deutschsprachigen Raum, legt es Zeugnis davon ab, dass trotz Holocaust und dem totalitären Kommunismus der Sowjetunion die Tradition einer intensiven literarischen und intellektuellen Auseinandersetzung auch nach 1945 - nun vorwiegend in russischer und ukrainischer und teils rumänischer Sprache fortgesetzt wurde, - somit für den Rest der Welt im Verborgenen blieb. Seine Schriften sind ein Beweis für den Fakt, dass die Vorkriegs- und literarischen Traditionen von Czernowitz sowjetische Repressionen und Zensur überlebten und dass Kultur stärker ist als jede ideologische Doktrin.
 
Sprache: Deutsch