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Unica Zürn - Camaro - Hans Bellmer


In Berlin: Arbeiten der 40er bis 60er Jahre
Die Schriftstellerin und Künstle- rin verkehrt in den frühen Berliner Nachkriegsjahren in einer eingeschworenen Künst- lerboheme um das legendäre, surrealistisch geprägte Kaba- rett „Die Badewanne“. Mit dem Maler Alexander Camaro geht Zürn eine Liebesbeziehung ein. Ein reger künstlerischer Austausch der Jahre 1949 bis 1953 spiegelt ihre Seelenver- wandtschaft wider.
Ersichtlich wird, dass die Inspiration und Kreativität der Berliner Jahre Zürns Werk nachhaltig geprägt haben.
In ihren autobiografischen Schriften erinnert sie sich an diesen Lebensabschnitt als ein „Fenster in eine andere Welt“.
Jahre später lernt Unica Zürn in Berlin Hans Bellmer kennen und geht mit ihm nach Paris. Das Paar bewegt sich dort im Kreis der Französischen Sur- realisten. Zürn stellt mehr- mals in Paris aus und erfährt vor allem für ihre Zeichnungen
und Anagramme Anerkennung.
Das Camaro Haus würdigt die Künstlerkonstellation Unica Zürn – Camaro – Hans Bellmer erstmalig mit einer inter- disziplinären Ausstellung.
Rund 100 Exponate aus privaten Sammlungen – Gemälde und Aqua- relle, darunter Zürns frühe bildnerische Bekenntnisse der 1950er Jahre, Zeichnungen, Fotografien, Kurzprosa und Briefe – veranschaulichen die schöpferische Intensität vor allem der Berliner Zeit.
 
Sprache: Deutsch