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Uli Aigner

Gerhild Stangl und Katharina Hofmann-Sewera (Hg.)

„Das tatsächliche Tun, die Arbeit mit den Händen, informiert mein Denken. So zeichne ich, um das Handwerkliche auszudifferenzieren.“ – Uli Aigner

Die siebente Personale im Rahmen des Projektes „wir zeigen“ ist der Künstlerin Uli Aigner gewidmet.

Uli Aigners Kunst macht dem Betrachter stets das Angebot, mit ihren Werken und Projekten in Dialog zu treten und sich auf den von ihr geöffneten universellen gesellschaftlichen Raum einzulassen. Dieser ganz weit greifende Anspruch zeigt sich explizit in der Arbeit „One Million“, in der die Künstlerin 1.000.000 Porzellangefäße produzieren und über den Globus verteilen will – ein Anspruch, der sich von vornherein ad absurdum zu führen scheint. Wie könnte eine einzelne Person innerhalb ihrer beschränkten Lebenszeit so viele Objekte herstellen? Aber plötzlich herrscht freie Sicht auf die Möglichkeit sinnvoller symbolischer Arbeit in einer offenen Zukunft. Daneben stehen die teils überlebensgroßen Buntstiftzeichnungen der Serie „Offene Form“, Darstellungen von Vasen, die die Regeln der Geometrie sprengen, deren Außen- und Innenflächen neue ornamentale Formen und reich variierte Farbkombinationen hervorbringen.
 
Sprache: Deutsch/Englisch