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Otto Rudolf Schatz

Stella Rollig, Christian Huemer (Hg.)
Monografie und Werkverzeichnis
Monografie und Werkverzeichnis beleuchten in zahlreichen, bisher unbekannten Aspekten Leben und Werk von Schatz, der auch Grafiker, Buchkünstler und Bühnenbildner war.

Erst im Zuge der Revision der Neuen Sachlichkeit erkannte man seine wesentliche Bedeutung als Künstler und aufmerksamer Zeitzeuge, der mit seinem Werk die Erste und die Zweite Republik kritisch mitgestaltend begleitet hat. Einem expressionistischen Frühwerk in der Nachfolge Egon Schieles schuf Schatz in großformatigen und sozialkritischen Szenen aus dem Wiener Pratermilieu Hauptwerke des neusachlichen Verismus, von denen sich der „Ballonverkäufer“ (1931) in der Sammlung des Belvedere befindet. Eine Serie von New York Bildern in modernistischem Stilvokabular begründete seinen internationalen Erfolg im Rahmen von Ausstellungen des Hagenbunds und der Neuen Galerie. Vom Nazi Regime verfolgt und mit Arbeitsverbot belegt, malte er eine in ihrer Darstellung von Landschaftsweite beeindruckenden Serie von Miniaturen. Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf er ein realistisches Spätwerk.