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On perception

Ulrike Königshofer

Die neue Monografie von Ulrike Königshofer zeigt einen Umfang von Arbeiten zwischen 2010 und 2016, darunter Installationen, Objekte, Fotografien und Videos. Sie beinhaltet Textbeiträge vom Medientheoretiker Andreas Spiegl, Lehrender an der Akademie der Bildenden Künste Wien, sowie vom Psychologen James J. Gibson, der ehemals an der Cornell Universität in New York State unterrichtet hatte.

Die Arbeiten thematisieren die Vorstellung von Wahrnehmung als eine Art Fenster: Für den Wahrnehmenden scheint sie transparent und unmittelbar zu sein. Er sieht stets Objekte, niemals aber das Sehen selbst. Ein äußerer Gegenstand ist als solcher aber noch keine Information, die einfach aufgenommen werden kann. Hier findet ein Prozess statt, der Empfindungsqualitäten wie Farbigkeit oder Geschmack erst erzeugt. Es zeigt sich, dass der wahrnehmende Körper ebenso relevant für die resultierende Empfindung ist wie das empfundene Objekt selbst.

Sprache: Deutsch