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Arcadia in Decay

Moni K. Huber

Die Publikation zeigt die Verschränkung ihrer großen Bilder mit ihren Aquarellen, die nach Fotografien entstehen und zunächst als Skizzen funktionieren, dann am Computer teils mit Schere und Kleister zu verschiedenen Motiven zusammengefasst und als Collagen montiert werden.

Moni K. Huber arbeitet an einer Gemäldereihe, die sich mit der Ferienarchitektur der 1960er und 1970er Jahre des ehemaligen Jugoslawiens und dessen heutigem Erscheinungsbild beschäftigt. Der „dritte Weg“ des blockfreien Jugoslawien manifestierte sich unter anderem in der Öffnung für westliche Touristen und einer avantgardistischen Hotelarchitektur. Heute sind viele dieser Hotels und Ressorts zu Viersternehotels ausgebaut, andere wiederum verwahrlosen unter unklaren Besitzverhältnissen oder als Spekulationsobjekte. Verlassene, scherbenbedeckte Orte in mediterraner Umgebung, überwuchert, mutwillig verwüstet, mit Graffiti besprüht – die Ruine, Ikone der Romantik, setzt die Imagination in Gang.
Moni K. Hubers Gemälde arbeiten mit der Collagetechnik, die auf der Leinwand zum Einsatz kommt und zum Vexierspiel zwischen Fotografie und Malerei wird. Die Publikation zeigt die Verschränkung ihrer großen Bilder mit ihren Aquarellen, die nach Fotografien entstehen und zunächst als Skizzen funktionieren, dann am Computer teils mit Schere und Kleister zu verschiedenen Motiven zusammengefasst und als Collagen montiert werden. Die Publikation versammelt außerdem ältere Werkserien und gibt somit einen Überblick über das vielfältige Schaffen der Künstlerin.

 
Sprache: Deutsch/Englisch