Einführung in die Erschütterungskunde

Performativer Vortrag von Cordula Daus

 

Mittwoch, 22. Februar 2017, 19 Uhr

 

Wie schreibt man ein Beben? Wann beginnt ein Ereignis; kann man es fühlen?
Für ihr neues Buch hat sich Cordula Daus an den seismischsten Ort der Erde begeben. Ihre Reise führte sie nach Chile und darüber hinaus zu den Anfängen einer neuen Disziplin.

In ihrer aktuellen Publikation Toponymisches Heft Nr. 3 plädiert die Autorin für eine Erschütterungskunde, die sich ihrer eigenen Verletzlichkeit entsinnt. Neben praktischen Anleitungen, irdischen Evidenzen und Exkursen über eine unhaltbare Liebe stellt sie erstmals veröffentlichte Dokumente aus der Frühzeit der modernen Erdbebenforschung vor.

 

Cordula Daus ist freie Autorin. In ihrer Arbeit verbindet sie wissenschaftliche Recherche mit narrativer Fiktion und keramischen Artefakten. Seit 2009 gibt sie die geopoetische Reihe Toponymisches Heft (Fantôme Verlag/Berlin) heraus. Sie hat diese in Vorträgen, Lesungen und Performances an internationalen Institutionen präsentiert, u.a. Wiener Festwochen/Secession (Wien), Centre d'Art Santa Mònica (Barcelona), Akademie der Künste (Berlin), Salon Populaire (Berlin), Muthesius Kunsthochschule (Kiel), Universidad de los Andes (Bogotá), Royal Danish Academy of Fine Arts (Kopenhagen). https://toponymie.de/  http://www.fantome.de

 


 
Bernhard Cella is interested in the economic and sculptural framework in which artists’ books – highly informed objects in themselves – can be used as artistic materials. To this end, he conceptualized the ’Salon für Kunstbuch’, a life-size model of a bookshop, in his studio in Vienna. Since 2007, more than 14.000 artists' books have accumulated and entered into unfamiliar vicinities and dialogues.
www.salon-fuer-kunstbuch.at   www.cella.at        http://collectingbooks.cella.at     no-isbn.net    

         

 


Cordula Daus, Handhabe, 2016