Der Text bildet das „weibliche“ Pendant zu Gilles Deleuzes /Felix Guattaris Anti-Ödipus. Das Mädchen, genauer: die Figur der Elektra (die insbesondere auf das Wien der Jahrhundertwende interessant und anziehend wirkte) erscheint durch die Wiederherstellung der ursprünglichen „Rahmung“ in einem radikal neuen Licht. Der präödipale Horizont des Mädchens wird nicht als verlorener, sondern als universal und ungebrochen wirksamer beschrieben: das maschinische Phylum baut wesentlich auf Kompetenzen auf, die eigentlich die Kindkörpers sind. Ausgehend vom Mädchen und seinem Werden als Körper-produzierender-Körper öffnen sich bio-und geopolitische Problemkreise, etwa derjenige der Produktion von Ersatzkörpern in Kult, Kunst und Industrie und nichtzuletzt der, in welchem die Beziehung zwischen Mensch und Erde zur Debatte steht.

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